Logodesign | Corporate Design | Außenauftritt | Social Feed Design
Wenn aus zwei Unternehmen eins wird.

Manche Projekte starten mit einem Briefing. Dieses hier begann bei einem Abendessen und einem Bier. Einer der beiden Geschäftsführer war schon länger Kunde von mir. Irgendwann kam der Anruf: „Wir machen jetzt gemeinsam eine Firma.“ Also haben wir uns einfach zusammengesetzt und erst mal geredet. Nicht über Logos oder Farben, sondern darüber, wer die beiden eigentlich sind, wo sie hinwollen und wie sich das Unternehmen anfühlen soll. Genau da entstehen für mich meistens die besten Ideen.

Was dabei schnell klar wurde: Beide bringen ihre eigene Geschichte mit.

Einer ist total fußballverrückt und den anderen zieht es eher raus Richtung Norwegen. Und draußen spielt sich auch ihr Berufsalltag ab. Erdarbeiten, Tiefbau, Außenanlagen.

Auch beim Thema Farben kamen beide aus einer ganz anderen Richtung.

Kai war bisher mit einem knalligen Grün und Schwarz unterwegs, Steffen eher mit Blau und Weiß. Zwischendurch stand sogar mal Neongelb im Raum. Geblieben ist am Ende ein gedecktes Military Green mit gelben Highlights. Modern, ruhig und genau passend für ein junges Unternehmen, das professionell auftreten will, ohne zu geschniegelt zu wirken.

Einblicke

Die Idee lag eigentlich direkt vor mir.
Irgendwann kam der Gedanke mit den Topografielinien.
Viele kennen sie aus der Outdoor- oder Camper-Welt. Aber eigentlich erzählen sie genau das, worum es bei KS Bau jeden Tag geht: Gelände, Höhen, Erdschichten und Landschaft.
Plötzlich war klar, dass genau daraus das zentrale Gestaltungselement entstehen soll. Nicht, weil es gerade modern aussieht, sondern weil es wirklich etwas mit der Arbeit zu tun hat. Und genau solche Ideen liebe ich.

Ein Logo ist heute selten nur ein Logo.
Mir ist bei jedem Branding wichtig, dass das Logo später überall funktioniert.
Mal muss es winzig als Social-Media-Profilbild funktionieren, mal quer auf einem Bauschild und mal hochkant auf einer Fahrzeugtür oder auf Arbeitskleidung. Deshalb entsteht bei mir nie einfach nur das eine Logo, sondern immer ein System mit verschiedenen Varianten, das sich flexibel an alle Werbemittel anpasst.

Und dann wird die Idee überall sichtbar.
Nachdem das Logo stand, haben wir den kompletten Auftritt aufgebaut.
Visitenkarten, Briefpapier, Baustellenschilder und weitere Werbemittel greifen die Topografielinien immer wieder auf.
Damals gehörte auch die Fahrzeugbeschriftung noch zu meinem Angebot. Deshalb durfte ich das Branding direkt auf die Fahrzeuge übertragen. Ein Teil der Flotte bekam eine klassische Beschriftung, andere Fahrzeuge wurden komplett im Military Green foliert und mit den Topografielinien gestaltet.
Heute liegt mein Fokus zwar komplett auf Branding und Design. Umso schöner finde ich es, wenn ich an solchen Projekten zeigen kann, wie eine Idee nicht nur auf dem Bildschirm funktioniert, sondern später draußen auf der Straße genauso stark wirkt.